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BUND Kreisgruppe Gifhorn

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Hunderte gehen auf die Straße, um für eine Verkehrswende zu demonstrieren

11. Mai 2019

Wolfsburg/Tappenbeck: Über 150 Teilnehmer*innen folgten der Einladung des BUND, am Samstag, dem 11. Mai, um gegen den geplanten Ausbau der A 39 und für eine Verkehrswende zu demonstrieren.

Demonstrierende der Klimademo in der Wolfsburger Innenstadt  (BUND-Gifhorn/Jan Michel)

Fahrradschiebend und mit Protestrufen brachten die Teilnehmer*innen ihren Unmut über die Verkehrspolitik in der Wolfsburger Innenstadt zum Ausdruck. Der BUND Gifhorn und Wolfsburg hatten gemeinsam mit dem NABU, der Deutschen Umwelthilfe und dem ökologischen Verkehrsclub VCD eingeladen, bei der Klimademo in Wolfsburg ein Zeichen zu setzen: für eine Verkehrswende, für verantwortungsvolles Handeln und gegen ein „Immer mehr“ an Straßen. Im Zuge der Klage gegen den geplanten Ausbau der A39, die von der BUND Kreisgruppe initiiert wurde und vom BUND Landesverband Niedersachsen vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geführt wird, wird vorgebracht, dass das Bauprojekt völlig überflüssig ist. Die Abwägung von Alternativen (z.B. der Ausbau der B4 und Verlagerung des Verkehrs auf die Bahn), zwingend durch das Umweltverträglichkeitsprüfgesetz (UVPG) vorgeschrieben, wurde nicht berücksichtigt. Zudem würde das Projekt wertvolle Naturschutzgebiete berühren und damit Flora und Fauna beeinträchtigen.

Bei der Demonstration ging es nach einer Kundgebung in der Wolfsburger Innenstadt ging es nach Tappenbeck – im Fahrradverband als Symbol für eine Verkehrswende und abgesichert durch Begleitfahrzeuge der Polizei. Dort konnten sich die Teilnehmer*innen vor Ort ein Bild davon machen, welche Eingriffe in die Natur der Bau der A39 zur Folge hätte. Unser besonderer Dank gilt den begleitenden Polizisten, die den Verband zuverlässig absicherten.

Demonstrierende auf Radtour nach Tappenbeck  (BUND-Gifhorn/Jan Michel)

Die Demonstrationsredner*innen, auch aus der Fridays for Future-Bewegung aus Gifhorn und Wolfsburg, forderten ein Ende der Naturzerstörung durch den ausufernden Verkehr. Dass gerade Wolfsburg, die Autostadt, für die Klimademo ausgesucht wurde, hat Symbolcharakter. Die Zeiten der klimaschädlichen Verkehrspolitik, der Gesundheit und Natur geopfert werden, sind vorbei. Es gilt, in Alternativen zu denken und zu handeln. Eine erfolgreiche Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht, bei der zum ersten Mal ein solches schädliches Großprojekt verhindert werden kann, könnte der Wendepunkt für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik sein.

Die Organisator*innen aus Gifhorn und Wolfsburg waren mit dem Verlauf der Klimademo trotz der widrigen Wetterumstände zufrieden: „Der BUND arbeitet ehrenamtlich und setzt sich für eine lebenswerte Region ein. Eine Großaktion wie diese bindet viele Kräfte. Da ist es natürlich erfreulich, wenn man sieht, dass es sich gelohnt hat und wir viele Menschen auch über die berichtenden Medien erreichen konnten“, freut sich Manfred Michel vom BUND Gifhorn.

Weitere Informationen:

  • Faltblatt zur Demo mit wichtigen Argumenten gegen den Neubau der A39 Wolfsburg-Lüneburg: Bitte hier klicken.
  • Weitere Informationen und Argumente zu unserer Klage gegen die A39 finden Sie auf der Startseite im unteren Bereich ...bitte hier klicken

Kontakt:

Manfred Michel, Kreisgruppe Gifhorn – 0175 9721 983 mobil // manfred.michel@bund-gifhorn.de

Eva Gresky, Kreisgruppe Gifhorn –0160 953 00 128 mobil // eva.gresky@bund-gifhorn.de

Gerhard Chrost, Kreisgruppe Wolfsburg – gjchrost@gmx.de

Zum Ansehen und Herunterladen:

  • Faltblatt zur Demo mit wichtigen Argumenten gegen den Neubau der A39 Wolfsburg-Lüneburg: Bitte hier klicken.

Weitere Informationen und Argumente zu unserer Klage gegen die A39 finden Sie auf der Startseite im unteren Bereich ...bitte hier klicken

BUND-Veranstaltungen in der Region Ostniedersachsen 2019

Berichte über bereits stattgefundene Ereignisse:

Mi., 24.04.2019, 19:00 Uhr: Bürgerversammlung gegen Massentierhaltungen im Landkreis Gifhorn

 (BUND-Kreisgruppe Gifhorn)

Hotel Nöhre, Bahnhofstraße 2, 29378 Wittingen (Stadt Wittingen) 

Referenten:

- Katrin Wenz, Referentin für Agrarpolitik BUND Bundesverband
- Eckehard Niemann, Sprecher Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Koordinator des bundesweiten Bürgerinitiativen-und Verbände-Netzwerks „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“. 

Unsere Pressemitteilung mit ausführlichen Informationen finden Sie hier...

 

25.01.2018: Pestizidfreie Kommune

Am 25.01.2018, 17:00 Uhr,  fand im Rathaus von Wesendorf die Vortragsveranstaltung "Pestizidfreie Kommune" statt. Der Ratssaal war gut gefüllt mit Besuchern, die dem Vortrag der BUND-Expertin für das Fachgebiet "Bienen und Pestizide", Corinna Hölzel, interessiert lauschten. 

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