BUND Kreisgruppe Gifhorn

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12.12.2022: Sind E-Autos Teil der Verkehrswende? - Ein kritischer Blick aus öko-sozialer Perspektive am Beispiel Trinity - Vortrag und Diskussion

Klima-Aktivist Tobi Rosswog (Trinity-Mahnwache) erläutert seine Vorstellungen von einer Verkehrswende – diskutieren Sie mit ihm! Auch der BUND stellt seine Sicht einer Mobilitätswende dar.

 (Dr. Reinhard Schrader, BUND-Gifhorn)

Vortrag und Diskussion am Mo., 12.12.2022, 19:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Steinweg 20 (Georgshof), Gifhorn

Seit Ende September haben Klimaaktivist:innen auf dem Gelände der geplanten Trinity-E-Auto-Fabrik von VW eine Mahnwache errichtet. Nach neusten Pressemeldungen soll das Trinity-Werk auf der grünen Wiese wohl nicht mehr gebaut werden; das Trinity-Modell solle stattdessen ein paar Jahre später auf dem bestehenden Werksgelände in Wolfsburg produziert werden. Das ist den Aktivist*innen nicht genug und sie machen weiter: VW soll Busse und Bahnen bauen, die wir dringend brauchen.

Die Umweltverbände sind sich darüber einig, dass wir eine Verkehrs- bzw. Mobilitätswende dringend brauchen, damit auch der Verkehrssektor endlich etwas zur CO2-Reduzierung beiträgt. Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Klimakrise und den enttäuschenden Ergebnissen der letzten Klimakonferenz stellen sich daher folgende Fragen:

  • Genügt eine Antriebswende hin zu Elektroautos, um die dringend erforderlichen Klima- und Umweltziele zu erreichen?
  • Untergräbt die Massenproduktion von großen, zum Zwecke des autonomen Fahrens übertechnisierten Elektroautos wie des Trinity nicht das Erreichen der Ziele zum Klimaschutz und zur Rohstoffeinsparung?
  • Ist es nicht zweifelhaft, Unsummen von Forschungsgeldern in selbstfahrende Autos mit fragwürdigem Nutzen für Klima und Umwelt zu stecken anstatt intelligente Mobilitätslösungen auf Basis der öffentlichen Verkehrsmittel zu entwickeln?
  • Schon vor Jahren kündigte VW an, sich zum Anbieter intelligenter, klimafreundlicher Mobilitätslösungen wandeln zu wollen – gibt es stattdessen nur ein Weiter-So mit immer mehr und immer größeren Autos?
  • Ist der Bau neuer Autobahnen wie der A39 vor dem Hintergrund der Klima- und Artenschutzkrise noch verantwortbar?

Der Klimaaktivist Tobi Rosswog wird seine Vorstellungen zu einer sozial-ökologischen Verkehrswende darlegen. Ergänzend dazu wird der BUND durch einen Impulsvortrag die Klimaaspekte einer Verkehrs- und Mobilitätswende erläutern, wie sie durch den BUND und den NABU einheitlich vertreten werden.

Kommen Sie zahlreich und diskutieren Sie mit uns!

Berichte über bereits stattgefundene Ereignisse:

Hunderte gehen auf die Straße, um für eine Verkehrswende zu demonstrieren

11. Mai 2019

Wolfsburg/Tappenbeck: Über 150 Teilnehmer*innen folgten der Einladung des BUND, am Samstag, dem 11. Mai, um gegen den geplanten Ausbau der A 39 und für eine Verkehrswende zu demonstrieren.

Demonstrierende der Klimademo in der Wolfsburger Innenstadt  (BUND-Gifhorn/Jan Michel)

Fahrradschiebend und mit Protestrufen brachten die Teilnehmer*innen ihren Unmut über die Verkehrspolitik in der Wolfsburger Innenstadt zum Ausdruck. Der BUND Gifhorn und Wolfsburg hatten gemeinsam mit dem NABU, der Deutschen Umwelthilfe und dem ökologischen Verkehrsclub VCD eingeladen, bei der Klimademo in Wolfsburg ein Zeichen zu setzen: für eine Verkehrswende, für verantwortungsvolles Handeln und gegen ein „Immer mehr“ an Straßen. Im Zuge der Klage gegen den geplanten Ausbau der A39, die von der BUND Kreisgruppe initiiert wurde und vom BUND Landesverband Niedersachsen vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geführt wird, wird vorgebracht, dass das Bauprojekt völlig überflüssig ist. Die Abwägung von Alternativen (z.B. der Ausbau der B4 und Verlagerung des Verkehrs auf die Bahn), zwingend durch das Umweltverträglichkeitsprüfgesetz (UVPG) vorgeschrieben, wurde nicht berücksichtigt. Zudem würde das Projekt wertvolle Naturschutzgebiete berühren und damit Flora und Fauna beeinträchtigen.

Bei der Demonstration ging es nach einer Kundgebung in der Wolfsburger Innenstadt ging es nach Tappenbeck – im Fahrradverband als Symbol für eine Verkehrswende und abgesichert durch Begleitfahrzeuge der Polizei. Dort konnten sich die Teilnehmer*innen vor Ort ein Bild davon machen, welche Eingriffe in die Natur der Bau der A39 zur Folge hätte. Unser besonderer Dank gilt den begleitenden Polizisten, die den Verband zuverlässig absicherten.

Demonstrierende auf Radtour nach Tappenbeck  (BUND-Gifhorn/Jan Michel)

Die Demonstrationsredner*innen, auch aus der Fridays for Future-Bewegung aus Gifhorn und Wolfsburg, forderten ein Ende der Naturzerstörung durch den ausufernden Verkehr. Dass gerade Wolfsburg, die Autostadt, für die Klimademo ausgesucht wurde, hat Symbolcharakter. Die Zeiten der klimaschädlichen Verkehrspolitik, der Gesundheit und Natur geopfert werden, sind vorbei. Es gilt, in Alternativen zu denken und zu handeln. Eine erfolgreiche Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht, bei der zum ersten Mal ein solches schädliches Großprojekt verhindert werden kann, könnte der Wendepunkt für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik sein.

Die Organisator*innen aus Gifhorn und Wolfsburg waren mit dem Verlauf der Klimademo trotz der widrigen Wetterumstände zufrieden: „Der BUND arbeitet ehrenamtlich und setzt sich für eine lebenswerte Region ein. Eine Großaktion wie diese bindet viele Kräfte. Da ist es natürlich erfreulich, wenn man sieht, dass es sich gelohnt hat und wir viele Menschen auch über die berichtenden Medien erreichen konnten“, freut sich Manfred Michel vom BUND Gifhorn.

Weitere Informationen:

  • Faltblatt zur Demo mit wichtigen Argumenten gegen den Neubau der A39 Wolfsburg-Lüneburg: Bitte hier klicken.
  • Weitere Informationen und Argumente zu unserer Klage gegen die A39 finden Sie auf der Startseite im unteren Bereich ...bitte hier klicken

Kontakt:

Manfred Michel, Kreisgruppe Gifhorn – 0175 9721 983 mobil // manfred.michel@bund-gifhorn.de

Eva Gresky, Kreisgruppe Gifhorn –0160 953 00 128 mobil // eva.gresky@bund-gifhorn.de

Gerhard Chrost, Kreisgruppe Wolfsburg – gjchrost@gmx.de

Zum Ansehen und Herunterladen:

  • Faltblatt zur Demo mit wichtigen Argumenten gegen den Neubau der A39 Wolfsburg-Lüneburg: Bitte hier klicken.

Weitere Informationen und Argumente zu unserer Klage gegen die A39 finden Sie auf der Startseite im unteren Bereich ...bitte hier klicken

Mi., 24.04.2019, 19:00 Uhr: Bürgerversammlung gegen Massentierhaltungen im Landkreis Gifhorn

 (BUND-Kreisgruppe Gifhorn)

Hotel Nöhre, Bahnhofstraße 2, 29378 Wittingen (Stadt Wittingen) 

Referenten:

- Katrin Wenz, Referentin für Agrarpolitik BUND Bundesverband
- Eckehard Niemann, Sprecher Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Koordinator des bundesweiten Bürgerinitiativen-und Verbände-Netzwerks „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“. 

Unsere Pressemitteilung mit ausführlichen Informationen finden Sie hier...

 

25.01.2018: Pestizidfreie Kommune

Am 25.01.2018, 17:00 Uhr,  fand im Rathaus von Wesendorf die Vortragsveranstaltung "Pestizidfreie Kommune" statt. Der Ratssaal war gut gefüllt mit Besuchern, die dem Vortrag der BUND-Expertin für das Fachgebiet "Bienen und Pestizide", Corinna Hölzel, interessiert lauschten.