Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

BUND Kreisgruppe Gifhorn

26.01.2019: Ergebnis der Kohlekommission: Einstieg in den Ausstieg

Wie der BUND das Ergebnis der Kohlekommission in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit DNR und Greenpeace bewertet, lesen Sie hier...

Deutlich kritischer fällt die Analyse der politischen Aktionsplattform Campact aus, die sich für "eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und friedliche Gesellschaft" einsetzt.

 

 

 

Stand der Energiewende in Deutschland

Die Energiewende hin zu einer vollständig regenerativen Energieversorgung ist in Deutschland im Strombereich relativ weit fortgeschritten, stagniert aber bereits seit über 5 Jahren in den Sektoren Wärmeversorgung und Mobilität.

Der momentane Stand der Anteile erneuerbarer Energien im Jahr 2017 an den einzelnen Sektoren (Angaben nach Umweltbundesamt) stellt sich wie folgt dar: 

Grafik: BUND Kreisgruppe Gifhorn, nach Angaben des Umweltbundesamtes  (BUND Gifhorn / Dr. Reinhard Schrader)

Eine grafische Übersicht der Entwicklung der erneuerbaren Energien von 2012 bis 2017, die in der Grafik verwendeten Zahlenangaben und weitere Grafiken finden sich auf der Seite „Erneuerbare Energien in Zahlen“ des Umweltbundesamtes (UBA) unter dem Link:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen

 

Notwendigkeit der Energiewende – Deutschland verfehlt Klimaziele

Die Energieversorgung in Deutschland beruht heute noch zu 81% (UBA, www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch) auf der Verbrennung der fossilen Stoffe Kohle, Erdöl und Erdgas. Hierbei werden große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt. Damit trägt Deutschland erheblich zur globalen Erwärmung und damit zum Klimawandel mit allen seinen schädlichen Auswirkungen für Mensch und Natur bei.

Die Bundesregierung hatte bereits im Jahr 2014 (Aktionsprogramm Klimaschutz 2020) beschlossen, den Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren und damit den von der Pariser Klimakonferenz 2015 (KOP 21) von Deutschland geforderten Reduktionsbeitrag zu leisten.

Die 2018 neu ins Amt gekommene Bundesregierung (Große Koalition aus CDU und SPD) hat dieses Ziel zu Gunsten der weiteren Verfeuerung von Kohle, vor allem Braunkohle und damit zu Lasten des weiteren Ausbaus der regenerativen Energien gekippt (s. Koalitionsvertrag . . . )

 

Die Energiewende durch "Sektorenkopplung" beschleunigen

Das folgende Video zeigt anschaulich, wie durch eine bessere "Sektorenkopplung" die Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien beschleunigt werden kann:

Weitere aktuelle Informationen zur Sektorenkopplung (Stand 16.01.2019) findet man unter https://www.unendlich-viel-energie.de/mit-sektorenkopplung-synergien-fuer-die-energiewende-schaffen 

Dennoch kann die Energiewende nur gelingen, wenn in allen Verbrauchssektoren alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung bzw. zur effizienteren Nutzung der Energie konsequent genutzt werden!

 

 

Was jeder tun kann

Wir Bürger sollten nicht warten, bis unsere von Lobbyinteressen beeinflusste Regierung endlich die Energiewende wieder energisch anpackt.

Wir sollten:

  •  Energie in allen Bereichen (Heizung, Auto, elektrische Geräte, allgemeiner Konsum) versuchen einzusparen.
  • Erneuerbare Energien durch Eigeninitiative fördern (z.B. Solarstromanlage und/oder Sonnenkollektoren installieren oder sich an solchen Anlagen beteiligen), öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Elektrofahrzeuge nutzen oder am Carsharing beteiligen. 
  • Auf Politiker/Innen einwirken, dass sie sich für die Beschleunigung der Energiewende einsetzen usw.
  • . . . .

 

Termine:

BUND-Bestellkorb